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Audio, der Ton

 

Audio bezieht sich auf den menschlichen Hörbereich, der den Schallwellenbereich von 20 Hz bis 20 kHz umfasst. Dieser Bereich unterliegt der menschlichen Hörcharakteristik und ist im oberen Teil stark altersabhängig. Die hörbare obere Frequenzgrenze kann im Alter bis auf 10 kHz und darunter sinken. Zu den Audioereignissen gehören allgemein Geräusche, worunter insbesondere sämtliche (Laut-) Sprachen und die Musik verstanden werden.


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Unsere Empfehlung »Tonstudiotechnik«

Dem Autor gelingt es, die verschiedensten Themenbereiche detailliert und vor allem wissenschaftlich fundiert, dabei aber klar und kompakt abzuhandeln. In den Grundlagenkapiteln wird durchaus Mathematik herangezogen, die verwendeten Formeln sind im Text aber gut erläutert, sodaß auch der weniger naturwissenschaftlich Interessierte keine Probleme haben sollte.

Für Neulinge oder Homerecorder ist dieses Buch nicht geeignet, da Vorwissen verlangt wird. Hervorragend als Nachschlagewerk, speziell für Dinge, die man sich sonst mühsam anderweitig zusammensuchen müßte – auch für die Lehre gut geeignet, allein schon die Grafiken.

Insgesamt das einzige uns bekannte Werk in deutscher Sprache, daß sowohl Grundlagen als auch neueste Entwicklungen mit tiefergehendem wissenschaftlichem Anspruch abdeckt.


Der Ton, Tontechnik (Audio-Technik)

Tontechnik ist der Oberbegriff für alle Techniken der Aufzeichnung, Bearbeitung, Wiedergabe und Verstärkung von akustischen Ereignissen (Schall). Zum Beispiel Sprache, Musik und Geräuschen unter der Verwendung von analogen und digitalen Tonsignalen.

Die Tontechnik teilen wir in zwei Bereiche auf.

Aufnahmetechnik:

Aufzeichnung von Musik, Gesang oder Sprache für direkte Übertragungen (Life-Veranstaltung, Radio oder Fernsehen) oder für die Aufzeichnung auf Tonträger für einen späteren Gebrauch. Also zum Beispiel auf CD, DVD, Harddisk oder Flashspeicher.

Wiedergabetechnik, Beschallungstechnik, PA-Technik (engl. Public Address):

Verstärkung von Musik, Gesang oder Sprache bei kleineren oder größeren, öffentlichen oder privaten Veranstaltungen. Zum Beispiel Musikveranstaltungen, Messebeschallung, Konferenzveranstaltungen und vieles andere.

 


Grundlagen, ein kurzer Überblick

Um Schall bearbeiten zu können, wird er zunächst mit einem Schallwandler (Mikrofon oder Tonabnehmer) in ein elektrisches Tonsignal umgewandelt. Die vom Schallwandler abgegebene pulsierende Gleichspannung kann dann beispielsweise direkt übertragen, elektrodynamischaufgezeichnet oder umgewandelt werden.

Typische Geräte der Tontechnik sind Mikrofon, A/D-Wandler zur Digitalisierung, Klangregler (Equalizer), Dynamikprozessoren bzw. Regelverstärker (Kompressor, Limiter, Expander), Verzögerer (Delay), Hallgerät bzw. Raumsimulatoren (Reverberation), sowie D/A-Wandler, Verstärker und Lautsprecher zur Rückwandlung der bearbeiteten digitalen oder analogen Signale in Schall.

Das digitale oder analoge Mischpult dient unter anderem der Signalanpassung, Mischung, akustischen Kontrolle und Konvertierung in ein Zielformat wie Stereo oder 5.1-Surround. Es beinhaltet neben einer Pegelanpassung auch Klangregler, Dynamikprozessoren, Richtungsmischer (Panoramaregler) und Lautstärkeregler (Fader).

Zur Tonaufzeichnung verwendete man traditionell die analoge Tonbandmaschine (Tonband oder Compact Cassette), später auch digitale Magnetbänder (DAT, DCC und andere Formate) und magneto-optische Digitalspeicher, heute aber fast ausschließlich Festplattenrekorder (HD-Recorder).

  • Wenn sich die Tontechnik mit anderen Bereichen wie Bildtechnik überschneidet, werden noch weitere Geräte benötigt.

Das virtuelle digitale Tonstudio auf dem Computer bestehend u. a. aus Mischpult, Dynamik- und Klangbearbeitung und HD-Recorder, ggf. auch mit Klangsynthese und MIDI-Sequencer, wird als Digital Audio Workstation (DAW) bezeichnet. Zum Notebook mit DAW-Software benötigt man lediglich noch einen meistens über USB oder FireWire angebundenen mehrkanaligen A/D- und D/A-Wandler mit entsprechenden Verstärkern sowie Mikrofone und Lautsprecher. Der weitaus größte Teil der modernen Musikproduktion erfolgt heutzutage mit der DAW.

Die Tontechnik erfordert, neben der Kenntnis der verschiedenen Geräte, grundlegendes Wissen in den Bereichen Elektrotechnik, Digitaltechnik und Akustik (insbesondere Psychoakustik, Raumakustik, Elektroakustik). Darüberhinaus wichtig ist ein geschultes Gehör, da trotz vorhandener Messinstrumente, wie z. B. Pegelmesser oder Korrelationsgradmesser, das Gehör die letztlich entscheidende Instanz zur Qualitätskontrolle ist.

Hier finden Sie (fast) alle Berechnungen zur Tontechnik